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Handel : Media-Saturn-Konzern sucht anderes Image

  • Aktualisiert am

Auf der Suche nach einem neuen Image: Media-Saturn Bild: dpa

Der neue Media-Saturn-Chef Roland Weise läßt die bekannte „Geiz ist geil“-Kampagne überarbeiten. Das Unternehmen trennte sich außerdem von einem umstrittenen Anwalt, der Hunderte von kleinen Händlern mit Abmahnungen überzogen hatte.

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          Der neue Media-Saturn-Chef Roland Weise bemüht sich laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung um ein besseres Image für den Konzern und ein friedlicheres Verhältnis zur Konkurrenz. So trennt sich der Handelskonzern von dem Hamburger Anwalt Joachim Steinhöfel, der im Auftrag des Media-Marktes Hunderte von kleinen Händlern mit Abmahnungen und Klagen überzogen hatte. Die Media-Saturn-Holding habe Rechtsanwalt Steinhöfel das Mandat entzogen, bestätigte ein Konzernsprecher der F.A.S.:„Streitfälle bearbeiten künftig unsere eigene Rechtsabteilung sowie eine neue externe Wirtschaftskanzlei.“

          Nach einer Welle von Abmahnungen gegen Internet-Händler hatten die Wettbewerber kritisiert, der Konzerne wolle mit juristischen Mittel den Markt bereinigen. Zu den Gründen, warum Steinhöfel, der auch schon in Werbespots des Media-Marktes aufgetreten war, jetzt das Mandat entzogen wurde, wollte sich der Konzernsprecher nicht äußern. Er bestätigte nur, dass die Media-Saturn-Holding im Moment an einem neuen öffentlichen Auftritt feile und dabei auch die „Geiz ist geil“-Kampagne überarbeite.

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