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S.-Oliver-Chef im Interview : „Städte ohne Handel – eine Katastrophe“

Das Bild zeigt Claus-Dietrich Lahrs, den Geschäftsführer der S. Oliver-Gruppe. Bild: S. Oliver

20 Marken von Deichmann bis Thalia fordern Finanzhilfe und eine schnelle Öffnung. S.-Oliver-Chef Claus-Dietrich Lahrs erklärt im Gespräch, warum auch die Reserven großer Unternehmen zur Neige gehen.

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          Herr Lahrs, wie kommt S. Oliver durch die Corona-Zeit?

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.
          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Wir haben nach dem ersten Lockdown im Frühjahr gute Monate erlebt. Gerade im dritten Quartal hatten wir gutes Geschäft auf unseren eigenen Flächen, auf denen unserer Partner und online. Weil wir ein sehr breites Publikum ansprechen und auch eine große Produktpalette anbieten, haben wir die erste Schließung gut weggesteckt. Aber unser Hauptgeschäft ist der physische Handel. Und der lief schon im November schleppend, weil die gesamte Gastronomie geschlossen hat. Der Besuch der Innenstadt ist nicht nur Shopping, sondern ein Gesamterlebnis. Jetzt sind wir im zweiten Monat des Lockdowns im neuen Jahr. Und das weiterhin ohne Perspektive.

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