https://www.faz.net/-gqe-9hch2

Schallgeschwindigkeit : Hamburger Hafen plant Hyperloop für Container

  • Aktualisiert am

So soll der Hyperloop am Hamburger Hafen aussehen. Bild: HHLA Hamburg Port

Elon Musk ist nicht der einzige, der mit dem Hyperloop-Konzept experimentiert. Der Hamburger Hafen will künftig Container mit Schallgeschwindigkeit durch die Röhre schicken.

          Deutschlands größter Hafen will in Zukunft Container mit mehr als 1000 Stundenkilometern in einer Röhre befördern. Für die Umsetzung dieses Vorhabens sei ein Gemeinschaftsunternehmen mit der amerikanischen Forschungsfirma Hyperloop Transportation Technologies (HTT) gegründet worden, teilte der Hamburger Hafen am Mittwoch mit.

          Die Idee, Menschen oder Gegenstände mit Schallgeschwindigkeit mittels Magnetschwebetechnik durch Transportkapseln zu schicken, hat Tesla-Chef Elon Musk weltweit bekanntgemacht. Einen entsprechenden Tunnel baut Musk derzeit in Kalifornien. Die Firma HTT nutzt das Hyperloop-Konzept, ist aber unabhängig von Musk und bereitet eine eigene Teststrecke in Toulouse vor.

          Das Joint-Venture hat sich zum Ziel gesetzt, ein Hyperloop-Transportsystem für Seecontainer zu entwickeln und zu vermarkten. Unter anderem soll eine Transportkapsel für die Container gebaut werden. Dadurch könnten später die Kapazitäten der Terminalanlagen effizienter genutzt werden, sagte die Vorstandsvorsitzende des Hamburger Hafens, Angela Titzrath. Der Containertransport wächst stetig und Häfen weltweit investieren viel, um die Abfertigung der Stahlboxen zu beschleunigen.

          Pläne für ein Hyperloop-Netzwerk

          Weitere Themen

          Aufsichtsrätin ohne Macht

          F.A.S.-Recherche : Aufsichtsrätin ohne Macht

          Die 30-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsräten sollte auch mehr Frauen in die Vorstände bringen. Warum hat das nicht geklappt? Unser Autor hat sich die entscheidenden Gremien der Dax-Konzerne näher angeschaut.

          Wo unsere Smartphones herkommen Video-Seite öffnen

          Von Afrika über China zu uns : Wo unsere Smartphones herkommen

          Wir benutzen sie jeden Tag, doch wir fragen uns selten, wo sie herkommen: Der Weg eines Smartphones beginnt in Afrika und Südamerika und führt zu riesigen Fabriken in China. Unsere Grafik nimmt Sie mit auf die Reise.

          Topmeldungen

          Suche die Frau! In der hier auf einer Pressekonferenz versammelten Führungsriege von Volkswagen wird man auf jeden Fall nicht fündig. Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident von Niedersachsen (2. v.l.), Hans Dieter Pötsch (2. v.r.), Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG, und Bernd Osterloh, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen AG (r.) lauschen den Ausführungen des Vorstandsvorsitzenden Herbert Diess auf einer Pressekonferenz am 16. November 2018.

          F.A.S.-Recherche : Aufsichtsrätin ohne Macht

          Die 30-Prozent-Frauenquote in Aufsichtsräten sollte auch mehr Frauen in die Vorstände bringen. Warum hat das nicht geklappt? Unser Autor hat sich die entscheidenden Gremien der Dax-Konzerne näher angeschaut.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.