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Warburg und Cum-Ex-Geschäfte : Abwehrkampf einer Hamburger Institution

Das Bankgebäude der M.M. Warburg & CO in der Hamburger Ferdinandstraße Bild: Getty

Prozesse, Streit mit der Bafin und die Rolle von Olaf Scholz: Die Cum-Ex-Geschäfte hinterlassen rund um die traditionsreiche Bank M.M. Warburg tiefe Spuren.

          7 Min.

          Im traditionsbewussten Hamburg gehört die Privatbank M.M. Warburg & CO zu den ersten Adressen. Wer die gediegenen Geschäftsräume in der Ferdinandstraße unweit der Binnenalster betritt, der glaubt, in eine andere Zeit einzutauchen. Dunkles Holz, Porträts aus alten Zeiten prägen die Flure. Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit ist spürbar.

          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Hanno Mußler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Vertraue nur einer Bank, die auch einen Tresor hat“, antwortete der heute 49 Jahre Bankchef Joachim Olearius einmal scherzhaft auf die Frage, wie weit ihm die neuen Bankdienstleistungen im Internet Sorge bereiteten. Der alte Tresor ist eine der sorgsam gepflegten Sehenswürdigkeiten in dem Gebäude. Seit 1867 hat die Bank hier ihren Hauptsitz. „Geschichte und Tradition schaffen Kontinuität – Kontinuität schafft Vertrauen“, lautet ein Motto der Warburg-Bank.

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