https://www.faz.net/-gqe-7brhx

Ölkatastrophe Deepwater Horizon : Halliburton hat Beweise vernichtet

  • Aktualisiert am

Im April 2010 verbrannte die Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko. Bild: dpa

Das amerikanische Unternehmen Halliburton hat zugegeben, Beweise im Zusammenhang mit der vor drei Jahren explodierten Ölplattform „Deepwater Horizon“ vernichtet zu haben.

          Das Unternehmen Halliburton gesteht nach Angaben des amerikanischen Justizministeriums, nach der Katastrophe auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Jahr 2010 Beweise vernichtet zu haben. Das Unternehmen, das an den Bohrarbeiten auf der verbrannten Plattform beteiligt war, habe zugesagt, in einem geplanten Verfahren auf schuldig zu plädieren, teilte das Ministerium mit.

          Halliburton sei bereit, eine entsprechende Strafe zu zahlen. Es habe zudem bereits freiwillig 55 Millionen Dollar an die National Fish and Wildlife Foundation in den Vereinigten Staaten gezahlt.

          Halliburton war während der Bohrung unter anderem mit der Mischung des Zements zum Verschließen des Bohrlochs beteiligt. Bei den vernichteten Beweisen handele es sich um Ergebnisse von Computersimulationen nach der Katastrophe.

          Im April 2010 war die Plattform im Golf von Mexiko vor der amerikanischen Küste explodiert. Es kamen elf Arbeiter ums Leben. Über Monate strömten große Mengen Öl aus, weite Teile der Golfküste wurden verseucht.

          Weitere Themen

          Automat tauscht alte Handys ein

          Media Markt : Automat tauscht alte Handys ein

          Millionen Handys verstauben in Schubladen. Dabei gibt’s für funktionierende Altgeräte gutes Geld - im Laden, im Internet und jetzt sogar am Automaten. Und aus den restlichen holen die Experten noch tonnenweise Kupfer, Kobalt und sogar Gold.

          Lufttaxi fliegt über Stuttgart Video-Seite öffnen

          Volocopter : Lufttaxi fliegt über Stuttgart

          Das deutsche Start-up Volocopter hatte sich zuletzt in einer neuen Finanzierungsrunde 50 Millionen Euro gesichert, unter anderem von der chinesischen Geely-Gruppe. Das Unternehmen will seine elektrisch betriebenen Flugtaxis innerhalb von drei Jahren auf den Markt bringen.

          Topmeldungen

          Robert O'Brien Anfang August in Stockholm in seiner Funktion als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten

          Vereinigte Staaten : Robert O’Brien wird Nationaler Sicherheitsberater

          Präsident Trump hat einen Nachfolger für den geschassten Nationalen Sicherheitsberater John Bolton gefunden: Robert O’Brien, bislang „sehr erfolgreich“ als Sondergesandter für Geiselangelegenheiten tätig, soll den Posten übernehmen.

          Series 5 im Test : Wie gut ist die neue Apple Watch?

          Am Freitag kommt die neue Smartwatch von Apple in den Handel. Die dunkle Anzeige im Ruhemodus ist damit Vergangenheit. Das Display der Series 5 ist immer eingeschaltet. Aber es gibt ein Problem.

          Ter Stegen, Neuer und Löw : Der simulierte Konkurrenzkampf

          Manuel Neuer ist und bleibt die Nummer eins von Bundestrainer Joachim Löw in der deutschen Nationalmannschaft – auch weil Marc-André ter Stegen nie beweisen durfte, ob er es besser kann.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.