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Umsatzeinbußen : H&M kommt aus der Mode

  • Aktualisiert am

Alte Klamotte? Eine Filiale von H&M in Berlin Bild: dpa

Der Umsatz von Hennes & Mauritz ist überraschend geschrumpft. Jetzt schließt das Textilhaus Filialen.

          Der Modehändler Hennes & Mauritz (H&M) will nach überraschenden Umsatzeinbußen Läden schließen und das Onlinegeschäft ausbauen. Das schwedische Unternehmen kündigte am Freitag an, die Verzahnung von stationären mit Onlinehandel beschleunigen zu wollen.

          Zudem soll das Ladenportfolio überprüft werden - was zu mehr Schließungen und weniger Neueröffnungen führen werde. Die Kooperation mit der chinesischen Onlinehandelsplattform Alibaba soll erweitert werden.

          H&M hat im Schlussquartal Einbußen verbucht und schnitt deutlich schlechter ab als erwartet: Die Umsätze ohne Mehrwertsteuer sanken um 4 Prozent auf 50,4 Milliarden Schwedische Kronen, rund 5,1 Mrd Euro, teilte das Unternehmen mit. Analysten hatten mit 53,9 Milliarden Kronen Umsatz gerechnet.

          Die Umsätze hätten erheblich unter den eigenen Planungen gelegen, erklärte H&M. Dabei habe sich vor allem das stationäre Geschäft schwach entwickelt. Es seien weniger Kunden in die Läden gekommen als gedacht. H&M bezeichnete das Marktumfeld mit der anhaltenden Verlagerung hin zum Onlinehandel als schwierig.

          HENNES + MAURITZ B SK-125

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