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Dschungel-Gast Günther Krause : Der Politcamper

Aus dem Bundestag in den Dschungel: Günther Krause. Bild: RTL, TVNOW

Vom Verkehrsminister unter Helmut Kohl zum Reality-TV-Star: Günther Krause ist der erste Politiker im RTL-Dschungelcamp. Er wolle dort „einiges erzählen“, sagt er. Stoff gibt es jedenfalls genug.

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          Fünf Gründe gibt es, am Dschungelcamp teilzunehmen: Man will noch etwas werden. Man will rechtfertigen, warum man heute nichts mehr ist. Man will zeigen, wie man wirklich ist. Man will eine PR-Botschaft unters Volk bringen. Man braucht das Geld. Im Falle von Günther Krause trifft mehr als ein Grund zu. Er selbst sagt: „Ich gehe ins Camp, weil ich einiges zu erzählen habe.“ Darunter „einige Anekdoten aus der Zeit der deutschen Einheit“.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          14 Staffeln hat es gedauert, bis „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“ den ersten Politiker vorweisen kann. Und was für einen. Einer, dessen Persönlichkeit in einem Porträt so geschildert wird: Pleitier, Affärenmeister, Besser-Ossi, Hausbesetzer. Was noch? RTL gibt seinen jüngeren Zuschauern gern Nachhilfe. „Bekannt als: Bundesminister für Verkehr“, heißt es im offiziellen „Steckbrief“ des Senders. Was muss das geneigte Millionenpublikum über den Mann, der nach eigenem Bekunden „nicht unbedingt“ Dschungelkönig werden will, sonst wissen? Sein Sternzeichen: Jungfrau.

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