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Stephan Schambach im Gespräch : „Die DDR war wie Nordkorea“

  • -Aktualisiert am

„Web-Pionier“, „Comeback-Kid“, „der letzte Internet-Guru“, oder auch: „der Vorzeige-Ossi“: Stephan Schambach hatte schon viele Namen – letzteren hört er gar nicht gern. Bild: Matthias Lüdecke

Nach der Wende wurde Stephan Schambach zum Star der ostdeutschen Wirtschaft. Heute pendelt er zwischen Berlin und Boston – und hat so gar kein Verständnis für Nostalgie.

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          Stephan Schambach hatte in seinem Berufsleben schon viele Namen. Zuerst war er der „Web-Pionier“, später das „Comeback-Kid“ und schließlich „der letzte Internet-Guru“. Oft ist er auch einfach nur: „der Vorzeige-Ossi“. Letzteres hört er zwar gar nicht gern, aber es ist nun mal das, was seine Vita so besonders macht.

          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          In der DDR musste sich Schambach mit einer Ausbildung zum Labortechniker für Physik begnügen. Den Fall der Mauer nutzte er für seine ganz persönliche Wende. Mit Mitte zwanzig gründete Schambach in Jena die Online-Plattform Intershop und stieg schnell zu einem der prominentesten Köpfe im damaligen Börsenhype auf. Inzwischen ist er beruflich zwar viel in Nordamerika. Doch seine alte Heimat hat Schambach nie aus dem Blick verloren, was ihn dieser Tage zu einem interessanten Gesprächspartner macht.

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