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Großunternehmen am Markt : Heuschreckenalarm

Cevian-Gründer Förberg zum Konzernumbau: „Warum nutzt Thyssen-Krupp nicht die Chancen zur Aufspaltung von Geschäften, um stärker im Wettbewerb zu sein?“ Bild: Stefan Finger

Thyssen-Krupp war nur der Anfang einer Investorenoffensive. Mit Nestlé und Pernod Ricard greifen aggressive Aktionäre jetzt auch Markenartikler in Europa an.

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          Mit der globalen Finanzwelt ist Alexandre Ricard bestens vertraut. Bevor der Spross der Industriellenfamilie aus der Schnapsbranche in die Chefetage von Pernod Ricard rückte, musste er sich in anderen Branchen seine Sporen verdienen. Das schreiben die strengen Regeln des französischen Traditionskonzerns vor, um jeden Verdacht auf Vetternwirtschaft auszuräumen. Daher wählte der Absolvent der renommierten Wharton Business School die Ochsentour, indem er als Unternehmensberater bei Accenture anheuerte und für die Investmentbank Morgan Stanley an großen Übernahmen mitwirkte.

          Ulrich Friese

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seit gut drei Jahren steht er an der Spitze des Spirituosenherstellers aus Paris. Dort ist der 46 Jahre alte Enkel von Mitgründer Paul Ricard wieder mit einer Spezialität der amerikanischen Finanzszene konfrontiert – dem Blitzeinstieg eines aggressiven Investors, der bei strategischen Fragen mitreden will.

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