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Großer Immobiliendeal : Commerzbank verkauft berühmtes Hochhaus in London

  • Aktualisiert am

Aufwärts: Fahrstuhl im Lloyds of London-Gebäude, dass die Commerzbank nun verkauft hat Bild: REUTERS

Eine der berühmtesten und begehrtes Immobilien im Londoner Bankenviertel wechselt den Eigentümer: Offenbar hat der chinesische Versicherer Ping An das Lloyds of London-Hochhaus gekauft.

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          Eine der bekanntesten Immobilien des Londoner Bankenviertels wechselt den Besitzer: Das unter Denkmalschutz stehende Hochhaus, in dem Versicherer Lloyds of London seinen Sitz hat. Verkäuferin ist Commerz Real, eine Fondstochtergesellschaft der Commerzbank, die für die Immobilie 260 Millionen Pfund kassiert. Den Namen des Käufers nannte Commerz Real nicht, sondern sprach nur von einem führenden chinesischen Versicherer. Finanzkreisen zufolge handelt es sich dabei um Ping An.

          Finanzstarke chinesische Firmen treten immer öfter als Käufer erstklassiger Immobilien in den europäischen Hauptstädten auf. Entsprechende Restriktionen für solche Deals wurden unlängst gelockert.

          Das im Jahr 1986 fertiggestellte Lloyds of London-Gebäude, entworfen vom Architekten Richard Rogers, erinnert an das futuristische Museum Centre Pompidou in Paris: So sind etwa die Lüftungsrohre und Aufzüge an den Außenwänden des Bürogebäudes angebracht. Die Commerz Real hatte das Hochhaus im Jahr 2005 für 231 Millionen Pfund für einen ihrer Fonds erworben - und sich nun vorzeitig für einen Verkauf entschieden, weil der Preis offenbar stimmte.

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