Klage gegen Purdue Pharma :
Große Forderungen in Opioid-Krise

Lesezeit: 3 Min.
Schmerzmittel können süchtig machen.
Schmerzmittel von amerikanischen Pharma-Konzernen und anderen Konzernen sollen süchtig gemacht haben. Über 3000 Kläger machen nun Ansprüche geltend. Diese bringen die Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten.

Amerikanische Bundesstaaten machen Schäden in Höhe von 2,2 Billionen Dollar gegenüber dem Pharmakonzern Purdue Pharma geltend, den sie für die Opioid-Krise in den Vereinigten Staaten hauptverantwortlich machen. Das meldet Reuters unter Berufungen auf Gerichtsdokumente. Purdue war der Hersteller des süchtig machenden Schmerzmittels Oxycontin. Das Familienunternehmen steht im Verdacht, Ärzte durch materielle Anreize und durch gezielte Verharmlosung des Suchtfaktors zu einer exzessiven Verschreibung des Schmerzmittels verführt zu haben. Ein Gericht hatte angeordnet, dass alle Forderungen gegenüber Purdue Pharma und der Eigentümerfamilie Sackler bis Ende Juli vorliegen müssen.

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