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Nach fehlenden Lkw-Fahrern : Jetzt trifft England auch noch die Hafenkrise

Abgestellt: Fahrerhäuser von Schwerlastkraftwagen auf einem Parkplatz in Dover. Bild: Getty

Lkw-Fahrer fehlen, Schiffe stauen sich. Der größte britische Containerhafen ist völlig verstopft. Das verschärft die Lieferprobleme der Wirtschaft und könnte sich auch auf das Weihnachtsgeschäft auswirken.

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          Auch das noch: Die weltgrößte Reederei Maersk steuert den wichtigsten britischen Containerhafen Felixstowe mit ihren Großschiffen nicht mehr an, sondern lenkt sie zum Kontinent um. Felixstowe ist mit einem Rückstau an Containern verstopft, weil es auf der Insel an Lastwagenfahrern mangelt und Arbeiter in Corona-Quarantäne festsitzen. Nun wächst die Sorge, dass sich die Logistikkrise verschärft. Schon ist die Rede davon, dass zum Weihnachtsfest Geschenke nicht mehr rechtzeitig ankommen. „Es wird dieses Weihnachten Lücken in den Regalen geben“, sagt ein Logistikmanager.

          Philip Plickert
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London.

          In dem südenglischen Hafen Felixstowe werden normalerweise 36 Prozent der Containerschiffsladungen für die Insel gelöscht. Spielzeuge aus Asien, Elektronik, Möbel, Fahrräder und Haushaltsgeräte kommen hier an, insgesamt 2000 Schiffe im Jahr. Maersk-Manager Lars Mikael Jensen erklärte jetzt die Kehrtwende: „Wir mussten die Operationen stoppen, weil es keinen Platz mehr gab, um die Fracht zu entladen.“

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