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Fosun nach der Cook-Pleite : Chinas Markensammler

Guo Guangchang, langjähriger Geschäftspartner von Thomas Cook stellt dem Konzern keine weitere Finanzierung bereit. (Archivbild) Bild: Bloomberg

Die Pleite von Thomas Cook ist der erste Krisenfall für den chinesischen Großaktionär Fosun. Doch Mitgründer Guo Guangchang hält an seinem Plan fest, seinen Mischkonzern zügig auszubauen.

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          Die großen Zeiten des englischen Fußballvereins Wolverhampton Wanderers liegen schon etwas zurück. Seine jüngsten Meisterschaften gewann der Klub in der Nachkriegszeit. Seit Beginn der Achtziger spielten die „Wölfe“ nur noch an vier einzelnen Saisons in der ersten englischen Liga. Für Guo Guangchang, den Gründer einer Beteiligungsgesellschaft namens Fosun aus Schanghai, hat der Klub dennoch ein großes Wachstumspotential. Mag auch die Einwohnerzahl von Wolverhampton gerade mal ein Hundertstel der von Guos Heimatstadt betragen – kein anderer Fußballverein war in den verschiedenen Ligen Englands am Saisonschluss auf Platz eins.

          Hendrik Ankenbrand

          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seit Guo Eigentümer der Wölfe ist, geht es aufwärts in den West Midlands. Erst gelang der Wiederaufstieg. In der aktuellen Saison der englischen Premier League spielt der Klub wieder im Europapokal – zum ersten Mal seit fast vier Jahrzehnten. Wenn es doch nur mit den anderen Investitionen Guos in Großbritannien auch so glatt liefe. Denn mit seiner Investition in Thomas Cook hat Guo seit der Insolvenz des britischen Touristikkonzerns Schiffbruch erlitten. Oder doch nicht?

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