https://www.faz.net/-gqe-9dsm7

DDR-Kultmoped wird elektrisch : Ein Elektrovogel hebt ab

Kultroller zum Anfassen: Die Elektro-Schwalbe zieht auf der Erfurter Automesse auch Besucher an, die noch das Zweitakt-Original kennen. Bild: dpa

Als Kultmoped wurde sie bekannt, nun erlebt die „Schwalbe“ dank Elektroantrieb und Sharing-Boom nochmal Aufschwung. Und auch ein anderes Nostalgie-Zweirrad soll bald elektrisch werden.

          4 Min.

          Sie steht vor jeder Universität. Die „Schwalbe“, das Zweitakt-Moped der untergegangenen DDR, hat es nach dem Mauerfall mit einzigartiger Tempo-60-Lizenz zu Kultstatus unter Studenten gebracht. Oft ist das Zweirad, das eine fünfzigjährige Geschichte aufweist und dessen Produktionslinien schon seit Jahren stillgelegt sind, optisch in einem bedauernswerten Zustand. Aber die Schwalbe, einst hergestellt vom VEB Fahrzeug und Gerätewerk Simson im thüringischen Suhl, läuft und läuft und läuft.

          Henning Peitsmeier
          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Seit einem Jahr läuft sie auch elektrisch, und es gibt sie zum Mieten. Nicht an jeder Uni, aber immerhin in den Großstädten Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Düsseldorf verleiht das Start-up-Unternehmen Emmy Elektroroller aus dem Hause Govecs. „Mehr als 90 Prozent unserer E-Scooter sind in Sharingflotten unterwegs“, sagt Govecs-Gründer Thomas Grübel.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Fahrbericht Toyota Mirai : Der eiserne Gustav

          Während andere das Vorhaben aufgeben, hält Toyota unbeirrt am Wasserstoffauto fest. Der Mirai der zweiten Generation fährt sich so verblüffend normal wie jedes Elektroauto. Nur tankt er schneller.
          Tritt von der politischen Bühne ab: Sebastian Kurz am Donnerstag in Wien

          Österreichs früherer Kanzler : Wie lange ist Kurz weg?

          Österreichs früherer Kanzler Sebastian Kurz legt seine politischen Ämter nieder und spricht davon, dass er seine Begeisterung verloren habe. Ob es ein Abschied für immer sein soll, bleibt offen.