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Goliat : Jetzt ist das nördlichste Ölfeld der Welt in Betrieb

  • Aktualisiert am

So hoch im Norden liegt keine andere Bohrplattform: Seit Samstagnacht ist „Goliat“ in Betrieb. Bild: Matthias Hannemann

Rund 100.000 Fass Öl sollen aus dem Ölfeld „Goliat“ in der norwegischen Arktis fließen - pro Tag. Die Erschließung hat auch mehrere Milliarden gekostet.

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          Jahre verspätet und deutlich teurer als zunächst angenommen haben die Energiekonzerne Eni und Statoil die Förderung auf dem nördlichst gelegenen Ölfeld der Welt begonnen. „Letzte Nacht war der Start“, sagte ein Eni-Sprecher an diesem Sonntag. Es sei ein wichtiger Meilenstein für Eni, aber auch für die Branche und Norwegen.

          Das „Goliat“ genannte Ölfeld liegt in der norwegischen Arktis. Dort sollen in der Spitze rund 100.000 Fass pro Tag gefördert werden.

          Der italienischen Eni gehören 65 Prozent an dem Projekt, der norwegischen Statoil 35 Prozent. Ursprünglich sollte schon im Jahr 2012 dort Öl gefördert werden. Die Entwicklungskosten fielen mehr als 50 Prozent höher aus als zunächst veranschlagt und summierten sich jetzt auf umgerechnet rund fünf Milliarden Euro.

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