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Datenschutzgesetz : Neuer Goldrausch in Kalifornien

Silicon Valley: Hier gilt ein neues Datenschutzgesetz. Bild: © Pumpernickel Films

In dem amerikanischen Bundesstaat gelten neue Datenschutzregeln. Unternehmen müssen sich seit Jahresanfang in vollem Umfang auf die neuen Vorschriften einstellen. Deutsche Start-ups wittern deshalb gute Geschäfte.

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          Die Kritik war groß, als die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) im Mai 2018 in Kraft trat. Zu kompliziert, unklar und teuer sei die Regelung für die Unternehmen. Angst vor Armeen von Abmahnanwälten machte sich breit. Und dann hemme die DS-GVO, so lautete die Sorge, auch noch digitale Innovationen, die auf Daten angewiesen sind. Was sich davon bewahrheitet hat, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln.

          Gustav Theile

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In einer Umfrage unter mehr als 800 Unternehmen – die meisten aus Industrie und Dienstleistungsbranche – gaben nur 5 Prozent an, dass die DS-GVO zu Vorteilen im Wettbewerb führt, ein Drittel sieht dagegen Nachteile. Kritisiert wird vor allem der Aufwand in der Umsetzung, die Rechtsunsicherheit und die Einschränkungen im Marketing.

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