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Glücksspiel in Corona-Krise : Nichts geht mehr

  • -Aktualisiert am

Totalausfall: Mit Sportwetten lässt sich derzeit kein Geld verdienen - dafür mit Poker und Casino im Internet. Bild: Picture-Alliance

Spielhallen und Spielbanken sind in der Corona-Krise geschlossen. Der Sportwettenmarkt liegt am Boden. Weil jetzt Online-Anbieter für Poker- und Casinospiele auf Kundenjagd gehen, kommt es in der Glücksspielbranche zum großen Krach.

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          Die Spannungen innerhalb der Glücksspielbranche spitzen sich aufgrund der Corona-Krise zu. Nicht nur, dass der Markt für Sportwetten wegen des Stillstands im Sport komplett zusammengebrochen ist und jetzt auch noch ein Gericht in einem Rechtsstreit die Lizenzvergabe an Sportwettunternehmen gestoppt hat. Hinter den Kulissen baut sich ein neuer Disput auf. So hat sich der Interessenverband der Automatenwirtschaft, in dem die Spielhallenbesitzer organisiert sind und der für einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro steht, mit einem Beschwerdebrief an die Landesmedienanstalten gewandt.

          Die stark zunehmende Werbung für Online-Glücksspiel werde „mit großer Sorge“ beobachtet, heißt es in dem Schreiben vom 31. März, welches der F.A.Z. vorliegt. Diese Werbung habe sich zeitlich auffällig mit den Maßnahmen der Bundesregierung und den Landesregierungen zum Schutz vor einer Ausbreitung des Coronavirus verstärkt – insbesondere in Folge der Schließung der Spielhallen und staatlichen Spielbanken.

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