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Bislang größte Privatisierung : Anteile an russischem Ölkonzern Rosneft verkauft

  • Aktualisiert am

Rosneft-Logo am Hauptsitz des Ölkonzerns in Moskau Bild: dpa

Es ist für Russland das bislang größte Privatisierungsgeschäft: Glencore und Katars Staatsfonds steigen beim Ölkonzern Rosneft ein.

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          Der Rohstoffkonzern Glencore und das Emirat Katar beteiligen sich an dem staatlichen russischen Ölförderer Rosneft. Für einen Anteil von 19,5 Prozent zahlen die beiden Partner 10,5 Milliarden Euro, sagte Rosneft-Chef Igor Sechin am Mittwoch im russischen Fernsehen. Zuvor seien mit mehr als 30 potenziellen Käufern Gespräche geführt worden.

          Die Regierung werde eine Mehrheitsbeteiligung an Rosneft von mehr als 50 Prozent behalten, teilte das Präsidialamt in Moskau am Mittwochabend mit. Glencore und Katars Staatsfonds hielten gleiche Anteile in dem Konsortium.

          Für Russland ist es bislang das größte Privatisierungsgeschäft. Der Absturz der Ölpreise hat die Rohstoffmacht in eine tiefe Wirtschaftskrise gestürzt, weshalb der Kreml nun teilweise Staatsunternehmen privatisiert.

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