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Gewinn steigt wieder : H&M kriegt die Kurve

  • Aktualisiert am

Kunden in einem neueröffneten H&M in Moskau Bild: Reuters

Der Konkurrent Forever 21 hat Insolvenz angemeldet. Doch Hennes & Mauritz schlägt sich wieder besser: Der Gewinn steigt erstmals seit zwei Jahren wieder an. Das liegt vor allem an vier Ländern.

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          Die Neuausrichtung des Modekonzerns Hennes & Mauritz (H&M) zahlt sich aus. Im dritten Quartal legte der Gewinn erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder zu. Dabei half auch, dass die Sommerkollektion bei den Kunden gut angekommen ist. Die in den vergangenen Jahren arg gebeutelte Aktie legte am Donnerstag etwa sechs Prozent zu. In diesem Jahr hat sie nun schon mehr als die Hälfte gewonnen.

          Vor Steuern kletterte der Gewinn im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf 5,01 Milliarden schwedische Kronen (463 Mio Euro), wie H&M am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der Gewinn nach Steuern legte auf 3,86 Milliarden schwedische Kronen zu, nach knapp 3,1 Milliarden ein Jahr zuvor. Damit übertrafen die Schweden die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg im dritten Quartal um 12 Prozent auf 62,57 Milliarden schwedische Kronen.

          Die Sommerkollektion sei gut angekommen, erklärte Unternehmenschef Karl-Johan Persson laut Mitteilung. Die neue Herbstsaison sei „vielversprechend“ gestartet, fügte er hinzu. Es sei im dritten Quartal weiterhin mehr Ware zum vollen Preis verkauft worden. Der Online-Umsatz erhöhte sich um 30 Prozent.

          Insbesondere in den Vereinigten Staaten, Russland, Polen und Italien legten die Umsätze stark zu. Doch auch in Deutschland lag das Umsatzwachstum bei acht Prozent. Modehändler litten in jüngster Zeit unter einem scharfen Wettbewerb. Erst diese Woche meldete die amerikanische Kette Forever 21 Insolvenz an.

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