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Paul Achleitner im Gespräch : „Lassen Sie sich von der Theatralik des Präsidenten nicht täuschen“

  • -Aktualisiert am

Paul Achleitner in seinem Privatbüro in München im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 14. Dezember 2018. Bild: Jan Roeder

Die Deutsche Bank hat ein fürchterliches Jahr hinter sich. Aufsichtsratschef Paul Achleitner im Gespräch über die Razzien bei der Bank, das Börsendesaster, seine Zukunft – und Donald Trump.

          13 Min.

          Herr Achleitner, ist die Deutsche Bank noch zu retten?

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Schauen wir doch auf die Fakten: Die Deutsche Bank steht, auch verglichen mit dem Wettbewerb, mit einer sehr starken Kapitalbasis da. Sie hat ihre Bilanz bereinigt und eine Liquidität auf Rekordniveau. Zum ersten Mal demonstriert sie, dass sie die Kosten in den Griff bekommt. Sie hat darüber hinaus einen Vorstandsvorsitzenden, der mit seinem Team konsequent alle Themen abarbeitet. Deshalb erfährt er so breite Unterstützung, er hat die Persönlichkeit, um die Bank in eine neue Wachstumsphase zu führen. Deswegen wird er von allen Seiten positiv beurteilt.

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