https://www.faz.net/-gqe-83an6

Gerücht : Kauft Axel Springer die „Huffington Post“?

  • Aktualisiert am

Für rund 300 Millionen Dollar hatte AOL vor einigen Jahren die „HuffPo“ übernommen. Bild: AP

Geht die internationale Online-Zeitung „Huffington Post“ in deutsche Hände? Einem Bericht zufolge will Internetpionier AOL das Portal veräußern. Ein klares Dementi gibt es bislang nicht.

          1 Min.

          Die gestern bekannt gewordene Übernahme des Internetpioniers AOL durch den amerikanischen Mobilfunkkonzern Verizon könnte bedeutende Folgen für die Zeitungsbranche haben: Nach einem Bericht der Internetseite „Re/code“ erwägt AOL, die Online-Zeitung „Huffington Post“ zu verkaufen. Als ernsthaftester Käufer infrage kommt demnach der deutsche Axel Springer-Konzern. Darüber hinaus hätten aber auch einige private Beteiligungsgesellschaften Interesse an dem Portal angemeldet.

          Angeblich will AOL für die „Huffington Post“ rund eine Milliarde Dollar haben, schreibt Technologie-Expertin Kara Swisher in ihrem Bericht weiter. Eingestiegen in die „HuffPo“ war AOL vor einigen Jahren für 300 Millionen Dollar.

          Die von Arianna Huffington ins Leben gerufene Internet-Zeitung ist vergleichsweise international und deswegen womöglich ein interessantes Investment. Es gibt Ausgaben etwa in den Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland, Brasilien und Indien.

          Der Springer-Konzern dementierte den Bericht nicht ausdrücklich. „Wir kommentieren Marktspekulationen generell nicht“, sagte ein Springer-Sprecher gegenüber dem Mediendienst Kress. Offenbar nicht begeistert von einem Verkauf der „Huffington Post“ ist der neue AOL-Eigentümer Verizon. Für ihn das ein attraktiver Teil der Übernahme und es gebe derzeit keine Pläne, sich davon zu trennen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf eine damit vertraute Person.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Suzanna Randall: Eine von zwei Kandidatinnen für den Flug zur Internationalen Raumstation ISS

          Nach erstem Frauenduo auf ISS : Wie männlich ist der Weltraum?

          Die Nasa fremdelte lange mit der weiblichen Biologie. So vermuteten Ingenieure, weiblicher Urin sei schleimbasiert und könne im All Leitungen verstopfen. Raumanzüge in der richtigen Größe sind heute noch ein Problem.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.