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Gefeierte Musikvideo-App : Gefährdet Tiktok Kinder?

Laut eigenen Angaben hat Tiktok weltweit fast 700 Millionen Nutzer. Bild: AFP

Mangelnde Sicherheit, Bedenken bei Jugend- und Datenschutz: Jetzt untersucht die Britische Datenschutzbehörde das beliebte Handyprogramm. Auch in Deutschland läuft eine Prüfung.

          Wer kürzlich mal geschaut hat, welche Anwendungen Kinder auf eigenen Smartphones nutzen, ist möglicherweise auf eine App mit einer weiß-pinkfarbenen Musiknote auf schwarzem Grund gestoßen: Tiktok. Die App aus China ist seit einiger Zeit auf deutschen Schulhöfen schwer angesagt, insbesondere unter Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren ist sie beliebt. Tiktok ist eine Plattform, auf die man Handyvideos im Hochformat hochladen kann und sie mit Freunden – und der ganzen Welt – teilt. Die Vorgänger-App „musical.ly“ war vor allem für sogenannte Lipsync-Videos bekannt, in denen Nutzer zu einem eingespielten Musiktitel nur die Lippen bewegen und tanzen, statt selbst zu singen. Rund 4,1 Millionen Nutzer hat Tiktok nach neuesten Angaben in Deutschland. Schüler als Zielgruppe gibt es 8,3 Millionen in Deutschland. Auf der ganzen Welt sollen es 680 Millionen monatlich aktive Nutzer sein.

          Bastian Benrath

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zu den „Superstars“ der Plattform zählen bislang vor allem die Stuttgarter Zwillinge Lisa und Lena, die im Alter von 13 Jahren begonnen haben, Videoclips für Tiktok zu produzieren und inzwischen gefragte Influencerinnen sind. Im April gaben die beiden inzwischen 16 Jahre alten Jugendlichen ihren Rückzug von Tiktok bekannt – auch wegen Sicherheitsbedenken.

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          Internetstars: Lisa und Lena haben jahrelang Videos für Tiktok produziert.

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