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Unternehmer Josef Donhauser : Mit Kebab an die Teheraner Börse

Börsenmitarbeiter vor der Kurstafel in Teherans Börse. Bild: Reuters

Josef Donhauser führt einen der großen Gastronomie-Betriebe Österreichs. Er serviert in den Zügen der österreichischen Bahn. Jetzt ist er an die Börse gegangen – in Iran.

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          Ein Jahr lang habe man ihm „im Kreis geschickt“. Über den „wahnsinnigen Administrationsaufwand“ kann sich Josef Donhauser immer noch ereifern. Und dann habe nicht einmal die Glocke geläutet, so wie man es aus dem Fernsehen kenne, als die Aktien seines Unternehmens erstmals an der Börse gehandelt worden seien. In Iran gehen viele Uhren eben anders – auch an der Teheran Stock Exchange.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Wien.

          Das ist keine phantastische Erzählung aus „Tausendundeiner Nacht“. Mit seiner Dona Catering, Börsenkürzel DCAZ1, ist der Österreicher seit Mitte August das erste ausländische Unternehmen an der Börse der Islamischen Republik Iran. Nun ja, strenggenommen ist es ein 50:50-Joint Venture, das er 2016 mit dem iranischen Eisenbahnunternehmer Mohammed S. Khalafi aufgelegt hat.

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