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Gas-Embargo gegen Russland? : „Dann gehen bei uns die Lichter aus“

Wolfgang Eisenberg Bild: Thomas Müller

Wolfgang Eisenberg führte das mittelständische Chemieunternehmen Leuchtstoffwerk Breitungen GmbH aus Thüringen. Er spricht über mögliche Folgen eines Importstopps von russischem Gas – und Fehler der Vergangenheit.

          3 Min.

          Herr Eisenberg, als energieintensives Unternehmen stehen Sie in der Diskussion um Energieimporte aus Russland im Brennpunkt. Wie ist die Stimmung im Unternehmen unter den rund 100 Mitarbeitern?

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Der Krieg in der Ukraine und die Folgen für die Menschen sind schrecklich. Das nimmt uns alle mit. Dazu ist die Belegschaft verunsichert, was ein Embargo für das Unternehmen und die Arbeitsplätze bedeuten kann. Wir informieren unsere Leute regelmäßig, aber vieles wissen wir eben auch nicht. Wir hoffen alle, dass es nicht zum Äußersten kommt.

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