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Fusion geplant : Ein neuer Stahlriese formiert sich in Japan

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Handschlag: Shoji Muneoka (l), der Präsident von Nippon Steel, mit Hiroshi Tomono, dem Präsidenten von Sumitomo Metal in Tokio Bild: dapd

In Japan entsteht einer der weltgrößten Stahlkonzerne als starker Konkurrent zu ArcelorMittal. Die Nummer eins des Landes, Nippon Steel, hat mit Sumitomo Metal Industries eine Fusion zum Oktober 2012 vereinbart.

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          In Japan entsteht einer der weltgrößten Stahlkonzerne als starker Konkurrent zu ArcelorMittal. Die Nummer eins des Landes, Nippon Steel, hat mit Sumitomo Metal Industries eine Fusion zum Oktober 2012 vereinbart. Damit wollen beide Unternehmen sich das Überleben im weltweit schärferen Konkurrenzkampf sichern, wie sie am Donnerstag in Tokio mitteilten. Es ist der erste Konsolidierungsschritt der Stahlindustrie Japans seit mehr als zehn Jahren. Im Jahr 2002 hatten sich NKK und Kawasaki Steel zum zweitgrößten Stahlkonzern des Landes, der JFE Holdings, zusammengeschlossen.

          Bei der nun vereinbarten Fusion entsteht ein Stahlgigant mit einer Marktkapitalisierung von 2,88 Billionen Yen (umgerechnet knapp 26 Milliarden Euro).

          Der neue Stahlkonzern werde nahe zum Branchenprimus ArcelorMittal aufrücken. Sumitomo Metal ist der drittgrößte Stahlhersteller Japans. Mit der Nippon Steel Corporation besteht bereits eine Kapitalverflechtung. Beide arbeiten schon in der Produktion von Edelstahl zusammen.

          Die eher mittelgroßen Stahlhersteller Japans haben derzeit an zwei Fronten zu kämpfen. Auf der einen Seite steigen die Rohstoffpreise immer weiter, gleichzeitig fordern die mächtigen Autohersteller als die größten Stahlabnehmer geringere Preise. Eine Fusion gäbe den Unternehmen eine größere Durchsetzungsmacht sowohl auf der Beschaffungsseite als auch gegenüber Kunden.

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