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Fusion der Rohstoffgiganten : Glencore und Xstrata einigen sich auf Bedingungen

  • Aktualisiert am

Xstrata billigt die Offerte von Glencore, stellt aber Bedingungen Bild: AFP

In der weltweiten Bergbau-Industrie rückt die größte Fusion seit Jahren näher. Der Verwaltungsrat des Bergbaukonzerns Xstrata empfiehlt seinen Aktionären das nachgebesserte Angebot des Rohstoffhändlers Glencore über 33 Milliarden Dollar, knüpft dies aber an Bedingungen.

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          Die geplante Fusion der Bergbauriesen Xstrata und Glencore hat eine entscheidende Hürde genommen. Die unabhängigen Mitglieder im Xstrata-Verwaltungsrat gaben nach Angaben vom Montag ihre lang erwartete Zustimmung zu der nachgebesserten Offerte von Glencore in Höhe von 33 Milliarden Dollar. Sie knüpften dies aber an eine Bedingung. Demnach sollen die Xstrata-Aktionäre einen Plan billigen, mit dessen Hilfe wichtige Manager im Unternehmen gehalten werden sollen.

          „Die strategische Begründung für den Zusammenschluss bleibt überzeugend und die Transaktion hat das Potential, für die Xstrata-Aktionäre einen hohen Mehrwert zu schaffen“, teilte Xstrata mit.

          Die Fusion des Bergbaukonzerns Xstrata mit dem in der Schweiz ansässigen Rohstoffhändler Glencore wäre der größte Zusammenschluss in der Branche seit 2007. Die beiden Partner versprechen sich milliardenschwere Einsparungen sowie geschäftliche Vorteile, um die massive Rohstoffnachfrage aus China und anderen Schwellenländern bedienen zu können.


          Ob die Fusion der beiden Konzerne zustande kommt, hängt nun vor allem an den Anteilseignern von Xstrata. Seit der Ankündigung der Fusionspläne im Februar hat es ein ständiges Hin und Her gegeben. Vor wenigen Wochen stand der Milliardendeal kurz vor dem Aus, nachdem mehrere Xstrata-Anteilseigner, darunter der arabische Großaktionär Qatar Holding, gegen den Preis rebelliert hatten.

          Glencore hatte auf den Druck reagiert und die Offerte für den Rivalen nachgebessert. Glencore bietet den Xstrata-Anteilseignern nun 3,05 eigene Aktien je Xstrata-Anteil. Zuvor hatte die Offerte bei 2,8 Glencore-Aktien gelegen.

          Nach der Empfehlung durch die Konzernführung müssen nun die Aktionäre über den Deal abstimmen. Glencore und Xstrata wollen Kreisen zufolge voraussichtlich einen Termin im November nennen, um ihnen ausreichend Zeit zur Prüfung zu lassen. 

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