https://www.faz.net/-gqe-9pred

Führungswechsel bei Großbank : HSBC-Chef tritt zurück

  • Aktualisiert am

Der Genfer Sitz der britischen Großbank HSBC unter grauen Wolken Bild: AFP

Nach nur eineinhalb Jahren gibt John Flint überraschend seinen Posten ab, sein Nachfolger steht noch nicht fest. Grund für den Wechsel sei das „herausfordernde globale Umfeld“. Zugleich gibt die Bank eine Gewinnsteigerung bekannt.

          1 Min.

          Bei der britischen Großbank HSBC kommt es überraschend zu einem Führungswechsel. Nach nur rund eineinhalb Jahren im Amt tritt der 51-jährige Vorstandschef John Flint zurück, wie Europas größtes Geldhaus am Montag mitteilte. Angesichts des „herausfordernden globalen Umfeldes“ sei eine Veränderung an der Spitze nötig, erklärte Aufsichtsratschef Mark Tucker. Einstweilen soll der 57-jährige Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, Noel Quinn, als Interims-CEO die Bank führen,

          Am Montag gab die Bank auch eine deutliche Gewinnsteigerung für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn vor Steuern legte demnach um 15,8 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Euro) zu. Die Einnahmen wuchsen um etwa acht Prozent auf rund 29,4 Milliarden Dollar.

          Flint war im Februar vergangenen Jahres als Nachfolger des langjährigen Vorstandschefs Stuart Gulliver an die HSBC-Spitze gerückt. Strategisch hielt er die Bank auf einem ähnlichen Kurs mit einem starken Fokus auf China. Gulliver hatte HSBC seit der Finanzkrise gesundgeschrumpft und noch stärker auf Asien als zweiten Heimatmarkt ausgerichtet.

          Topmeldungen

          Notstand ausgerufen : In Venedig wächst die Wut

          Mehr als 80 Prozent der Stadt stehen zwischenzeitlich unter Wasser, die Bewohner sind entsetzt – und sauer auf die Politik: Diese gibt zwar jetzt Millionen Soforthilfe, habe beim Hochwasserschutz aber komplett versagt und stattdessen rücksichtslos den Tourismus gefördert.

          Altmunition im Meer : Sprengstoff im Fisch

          1,6 Millionen Tonnen Munitions- und Sprengstoffreste werden in der deutschen Nord- und Ostsee vermutet. Sie lösen sich langsam auf – und belasten schon jetzt stellenweise Tiere und Pflanzen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.