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Fresenius-Vorstandschef : „Wir haben in Deutschland einen großen Kollateralschaden erzeugt“

Findet deutliche Worte: Fresenius-Vorstandschef Stephan Sturm Bild: Wolfgang Eilmes

Der Ansturm auf die deutschen Krankenhäuser im Zuge der Corona-Krise ist bislang ausgeblieben. Zum Glück, sagt Stephan Sturm, der Vorstandsvorsitzende des Gesundheitskonzerns Fresenius. Doch die Fixierung auf das Virus habe ihren Preis.

          6 Min.

          Herr Sturm, wo erreichen wir Sie gerade: im Büro oder im Homeoffice?

          Carsten Knop
          Ilka Kopplin

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Ich bin im Homeoffice, wie die allermeisten meiner Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung. Das hat bisher ausgesprochen gut funktioniert. Und es ist auch sinnvoll. Wobei ich mich persönlich damit immer noch schwertue. Denn für den Großteil unserer 300.000 Mitarbeiter ist Homeoffice keine Option, weil sie direkt am Patienten oder in der Produktion arbeiten.

          Mit der Flüssigmedikamenten-Sparte Kabi war Fresenius in Asien, wo viel produziert wird, schon früher betroffen, und Sie hatten vielleicht schon eine Ahnung, was hierzulande noch auf uns zukommen würde.

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