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F.A.Z. Exklusiv : Fresenius Medical Care begräbt Übernahmeplan in Irland

Fresenius Medical Care: Das Unternehmen ist auf Dialyse spezialisiert. Bild: FMC

Der Dialysespezialist wollte zukaufen, um auch andere Bereiche, deren Behandlung oft in Verbindung mit einer Nierenschwäche notwendig sind, abzudecken. Dieser Plan ist nun gescheitert.

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          Fresenius Medical Care (FMC) hat sich aus dem Bieterprozess um die hunderte Millionen Euro schwere Klinikkette Mater Private zurückgezogen. Das Unternehmen habe sich entschieden, aus dem Verfahren auszuscheiden, berichtet die F.A.Z. unter Berufung auf Kreise, die mit der Transaktion vertraut sind. Die Tochtergesellschaft des Medizinkonzerns Fresenius hatte in den vergangenen Wochen mit dem Finanzinvestor Capvest darüber gesprochen, dessen Mehrheit an der Krankenhausgesellschaft Mater Private zu erwerben. Capvest hat für das Verkaufsverfahren die Investmentbank Rothschild beauftragt.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Wie viele weitere Mitbieter noch im Rennen sind, ist unklar. Capvest hatte im Jahr 2007 eine Mehrheit an Mater Private erworben. Die Gesellschaft soll damals mit 350 Millionen Euro bewertet worden sein, ist seitdem aber expandiert. Jetzt wurde über einen Wert von 500 Millionen Euro spekuliert.

          Die Beteiligten wollten sich zu der Angelegenheit nicht äußern. „Es ist unsere Politik, solche Gerüchte nicht zu kommentieren“, sagte ein Capvest-Sprecher. Fresenius lehnte eine Stellungnahme mit derselben Begründung ab. FMC ist zwar auf das Geschäft mit chronischer Nierenschwäche (Dialyse) spezialisiert, bastelt aber inzwischen an einem erweiterten Geschäftsmodell: Demnach könnte sie sich auch um die Behandlung von Krankheiten kümmern, die oft neben der Nierenschwäche auftreten.

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