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Interview mit Fraport-Chef : „Pünktlichkeit ist kein alleiniges Frankfurter Problem“

Hatte ein „katastrophales Osterwochenende“: Fraport-Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte Bild: Helmut Fricke

Fraport-Chef Schulte wehrt sich gegen den Vorwurf, der Passagierrekord habe zum Flugchaos geführt. Für 2019 verspricht er deutliche Fortschritte im Kampf gegen Verspätungen.

          Nach Rekorden muss Stefan Schulte, der Vorstandsvorsitzende des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport, nicht lange suchen. 237.966 Passagiere gingen am 29. Juli durch die Frankfurter Terminals. So viele waren es an keinem Tag zuvor, seit es in Frankfurt einen Flughafen gibt. Dass sich eine Masse durch die Gebäude bewegte, die größer ist als die Einwohnerzahl von Mainz, ist aber nur ein herausragender Wert des Sommers. Denn im Juli waren laut Konzernstatistik nur gut sechs von zehn Flügen pünktlich, im Monat davor noch etwas weniger.

          Timo Kotowski

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „In diesem Jahr werden wir an gut 180 Tagen mehr als 200.000 Passagiere im Frankfurter Flughafen zählen“, sagt Schulte. 2012 gab es an Deutschlands größtem Flughafen bloß einen dieser Spitzentage. „Dass weniger Flüge pünktlich waren, hat aber nicht nur mit unserem Wachstum zu tun“, ist der Flughafenchef überzeugt. „An anderen Flughäfen sind die Passagierzahlen sogar gesunken, die Pünktlichkeit hat trotzdem abgenommen. Die Pünktlichkeit ist kein alleiniges Frankfurter Problem“, sagt Schulte im Gespräch mit der F.A.Z. Künftig weniger Flugzeuge landen zu lassen, scheidet daher für ihn als Ausweg aus dem von Reisenden viel beklagten Flugchaos des Sommers aus.

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