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Expansion nach Hellas : Fraport bekommt Zuschlag für 14 griechische Flughäfen

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Zukünftig von der Fraport AG betrieben: der Flughafen Kerkyra auf Korfu. Bild: Picture-Alliance

Der Frankfurter Flughafen-Betreiber Fraport setzt sich im Bieter-Streit um eine Vielzahl griechischer Regionalflughäfen durch. Dazu zählen Airports auf den beliebten Ferieninseln Rhodos und Korfu.

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          Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat den Zuschlag bekommen, künftig 14 griechische Regionalflughäfen zu betreiben. Das teilte das Unternehmen in Frankfurt mit. Das Konsortium aus Fraport und der griechischen Copelouzos Group habe mit 1,23 Milliarden Euro die höchste Offerte abgegeben, verkündete zuvor die griechische Privatisierungsbehörde HRDAF. Zu den 14 Flughäfen gehören Airports auf griechischen Ferieninseln wie Rhodos, Korfu, Mykonos und Santorin. Nach Angaben der Fraport hatten die Flughäfen im Jahr 2013 insgesamt ein Passagiervolumen von rund 19,1 Millionen Fluggästen.

          Fraport ist bereits an mehreren Airports im Ausland beteiligt, etwa in der peruanischen Hauptstadt Lima, dem russischen Sankt Petersburg oder dem türkischen Antalya. Zuletzt hatten die Frankfurter die Mehrheit am Flughafen der slowenischen Hauptstadt Ljubljana übernommen.

          In anderen größeren Ausschreibungen war der im M-Dax notierte Konzern leer ausgegangen. So bewarben sich die Frankfurter erfolglos um den Betrieb von Flughäfen in Brasilien und des neuen Großflughafens in Istanbul.

          Im Rahmen eines Privatisierungsprogramms versteigert Griechenland die Betreiber-Konzessionen für die regionalen Flughäfen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Europäischen Partnerländer hatten Hellas mit 240 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt, verlangen dafür im Gegenzug aber Privatisierungen und Reformen, damit das Land seine Schulden in den Griff bekommt.

          Auch zwei andere Konsortien hatten Gebote für die Regionalflughäfen abgeben: Die argentinische Holding Corporation America hatte sich mit der griechischen Ingenieurfirma Metka zusammengetan. Und der französische Bau- und Infrastruktur-Konzern Vinci hatte zusammen mit der griechischen Ellaktor geboten.

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