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Möbelindustrie : Fragile Lieferketten für Küchen

  • Aktualisiert am

Arbeitsplatten in Küchen: Wie Naturstein zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Bild: dpa

Die Möbelindustrie in Deutschland kann die gestiegenen Material- und Logistikkosten weitergeben. Der starke Umsatzsprung hat aber noch einen anderen Grund.

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          joja. Düsseldorf ⋅ Die deutsche Möbelindustrie sieht erste Zeichen einer Entspannung mit Blick auf die Verfügbarkeit von Vormaterialien. Gleichwohl seien die Lieferketten nach wie vor fragil und der Anstieg der Materialpreise sehr dynamisch, wie die Möbelverbände VDM und VHK am Dienstag mitteilten. „Materialverfügbarkeit hat aktuell einen hohen Preis, und für die deutsche Möbelindustrie stellt diese Kostenentwicklung eine große Belastung dar“, sagte der Möbelverbandsgeschäftsführer Jan Kurth.

          Trotzdem können die Hersteller offenbar Preiserhöhungen durchsetzen, in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres haben nahezu alle Sparten zweistellige Umsatzzuwächse verzeichnet. Die Erlöse der Polstermöbel-Produzenten und der Hersteller von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln stiegen gar um ein Fünftel, aber auch Hersteller von Küchenmöbeln (plus 16,8 Prozent) und Büro- und Ladenmöbeln (plus 12,2 Prozent) konnten deutlich zulegen. Einzig der Umsatz der Matratzenindustrie ging leicht um 1,9 Prozent zurück.

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