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Autohersteller : Ford streicht mehr als 5000 Stellen in Deutschland

  • Aktualisiert am

Mitarbeiter von Ford arbeiten in einer Produktionshalle für den Fiesta. Die Probleme bei dem Autobauer in Europa sind aus Sicht von dessen Betriebsrat teilweise hausgemacht. Bild: dpa

Der Stellenabbau in der Autoindustrie geht weiter. Nach Audi und VW kündigt nun auch der Hersteller Ford an, mehr als 5000 Arbeitsplätze wegfallen zu lassen.

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          Der Autobauer Ford will mehr als 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abbauen. Die Belegschaft sei am Freitag informiert worden, teilte eine Sprecherin am Nachmittag mit. Der Stellenabbau solle demnach über Abfindungen und Frühverrentungen erreicht werden, betriebsbedingte Kündigungen wolle man vermeiden. Der Konzern will so mindestens 500 Millionen Dollar sparen und in Europa schnellstmöglich wieder zu einem profitablen Geschäft zurückzukehren.  Das Unternehmen habe in den vergangenen zehn Jahren nämlich „kein nachhaltig positives Betriebsergebnis erzielen können“. 

          Ford beschäftigt in Deutschland mehr als 24.000 Menschen – knapp 18.000 in Köln, 6000 in Saarlouis und etwa 200 in Aachen. Alle drei Standorte sollen von den Stellenstreichungen betroffen sein. Das ist die Stammbelegschaft – hinzu kommen noch die Leiharbeiter, deren Zahl unklar ist. Die angekündigten Stellenstreichungen betreffen sowohl die Stammbelegschaft als auch die Leiharbeiter.

          Ford hatte bereits Anfang Januar angekündigt, sein Europageschäft umzubauen und tausende Stellen in Europa zu streichen. Damals hatte das Unternehmen erklärt, sowohl Stellen im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich in allen Unternehmensteilen abbauen zu wollen. Zum Umbau gehört demnach auch, „weniger profitable Modellreihen“ einzustellen und „Märkte mit schwächerem Potential“ zu prüfen.

          Der Marktanteil des amerikanischen Konzerns sinkt in Europa seit Jahren – von etwa elf Prozent im Jahr 2006 auf 6,4 Prozent im vergangenen Jahr.

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