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Folgen der Energiewende : Eon macht größten Verlust der Firmengeschichte

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Kämpft mit der Energiewende: Energieversorger Eon. Bild: EPA

Der Energiekonzern Eon hat im vergangenen Jahr 16 Milliarden Euro Verlust gemacht, so viel wie noch nie. Das liegt auch an den erneuerbaren Energien, die die Preise im Großhandel drücken.

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          Die Folgen der Energiewende haben beim Versorger Eon zum höchsten Verlust in der Firmengeschichte geführt. Insgesamt summierte sich das Minus im vergangenen Jahr auf 16 Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Essen mitteilte. 2015 hatte Eon bereits einen Fehlbetrag von annähernd 7 Milliarden Euro verbucht.

          Die Aktionäre bekommen dies direkt zu spüren: Die Dividende soll von zuletzt 0,50 Euro je Anteilsschein auf 0,21 Euro für 2016 schrumpfen. Für das laufende Jahr will Eon wieder 0,30 Euro zahlen. „Die Bilanz des Übergangsjahres 2016 ist eine Zäsur, die den Weg von Eon in die neue Energiewelt frei macht“, meinte Konzernchef Johannes Teyssen.

          Vor Zinsen und Steuern (Ebit) und um Sondereffekte bereinigt verdiente Eon 3,1 Milliarden Euro – 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Das bereinige Ebit soll bei 2,8 bis 3,1 Milliarden Euro liegen und der bereinigte Überschuss bei 1,2 bis 1,45 Milliarden Euro.

          E.ON

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          Die bevorzugte Einspeisung von Solar- und Windstrom hat die Preise im Großhandel kaputt gemacht. Außerdem musste das Unternehmen in diesem Jahr bereits 10 Milliarden Euro abschreiben, besonders nach dem Börsengang der einstigen Kraftwerkstochtergesellschaft Uniper im September. Insgesamt belaufen sich die Wertberichtigungen infolge der 2014 angekündigten Konzernaufspaltung nun auf gut 23 Milliarden Euro. Für das Schlussquartal hatte Finanzchef Michael Sen weitere Belastungen von mehr als einer Milliarde Euro angekündigt. Diese resultieren auch aus dem Atomausstieg. Eon wird Mitte des Jahres rund 10 Milliarden Euro an den staatlichen Atomfonds überweisen.

          Uniper selbst hatte erst vergangene Woche einen Verlust von 3,2 Milliarden Euro ausgewiesen. Eon hält noch knapp 47 Prozent am Unternehmen. Eon selbst versucht mit einem Sparprogramm, die Auswirkungen der hohen Abschreibungen auf den Gewinn zu begrenzen. Doch Deutsche-Bank-Analyst Martin Brough sieht weitere Probleme wie hohe Instandhaltungskosten für die Energienetze sowie die anhaltend niedrigen Strompreise.

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