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Wohnungsgesellschaften : Finanzsenator: Vonovia und Deutsche Wohnen müssen auf uns zukommen

  • Aktualisiert am

Der Zusammenschluss zwischen Vonovia und Deutsche Wohnen kommt wahrscheinlich nicht zustande. Bild: dpa

Finanzsenator Matthias Kollatz steht dem Kauf Tausender Wohnungen von den Immobilienkonzernen Deutsche Wohnung und Vonovia offen gegenüber, obwohl sich abzeichnet, dass die Fusion der Unternehmen platzt.

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          Finanzsenator Matthias Kollatz steht dem Kauf Tausender Wohnungen von den Immobilienkonzernen Deutsche Wohnen und Vonovia weiter offen gegenüber – auch wenn sich abzeichnet, dass die Fusion der Unternehmen nicht zustande kommt.

          „Wir gehen dennoch davon aus, dass beide Unternehmen zeitnah auf das Land Berlin zukommen werden, ob und gegebenenfalls wie es mit dem Ankauf weitergeht“, teilte der SPD-Politiker am Samstag mit. „Wir haben ein gemischtes Portfolio angeboten bekommen.“ Nun seien die Konzerne am Zug, das Land darüber zu informieren, ob das Angebot Bestand habe.

          Im Rahmen der geplanten Übernahme hatten sich die Konzerne mit dem Berliner Senat auf den Verkauf von rund 20.000 Wohneinheiten an das Land verständigt. Die Regierungskoalition will angesichts der Wohnungsknappheit in der Hauptstadt möglichst viele Wohnungen wieder in staatlichen Besitz zurückholen.

          Nötige 50 Prozent nicht erreicht

          Am Freitagabend teilten die Unternehmen mit, dass nicht genügend Aktionäre das Kaufangebot von Vonovia angenommen hätten. Statt der nötigen 50 Prozent hätten rund 47,6 Prozent der Anteilseigner der Deutsche Wohnen dem Verkauf ihrer Anteile zugestimmt.

          Der Plan gilt damit vorerst als gescheitert. Vonovia kündigte am Freitagabend an, weitere Optionen zu prüfen. Dazu gehöre unter anderem ein neues Angebot oder der Erwerb weiterer Aktien.

          Die Deutsche Wohnen ist Berlins größer Privatvermieter und vermietet in der Hauptstadt rund 114.000 der bundesweit mehr als 155.000 eigenen Wohnungen.

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