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Filmstudios Babelsberg : Kaum ein Tag ohne Blockbuster

Christoph Fisser in Babelsberg Bild: EPA

Tarantino, Spielberg, Clooney: Christoph Fisser hat die Filmstudios in Potsdam-Babelsberg wieder groß gemacht. Jetzt übernimmt ein Konzern. Das liegt auch am aktuellen Serien-Boom.

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          Auf die Frage, was damals, als alles anfing, der Trick war, antwortet Christoph Fisser: „Es gab keinen Trick.“ Sie sind 2004 einfach mal nach Hollywood gefahren, er und sein Kompagnon Carl Woebcken. Beide haben bei den großen Studios um Termine gebeten. Und sie haben diese tatsächlich bekommen, zwei Männer aus Deutschland, deren Namen dort niemandem etwas sagten.

          Claudius Seidl
          Redakteur im Feuilleton.

          Und die nicht viel mehr vorzuweisen hatten – außer einem großen Filmstudio am Rand von Berlin, jener Stadt also, die damals selbst noch am anderen Ende der westlichen Welt als jung, spannend und künstlerisch kreativ galt. Einem Studio, von dem die beiden Deutschen, wenn sie erst einmal vorgelassen würden, erzählen konnten, dass dort ein paar Karrieren begonnen hatten, die dann in Hollywood ihre Höhepunkte erlebten: die von Marlene Dietrich und Pola Negri, die von Fritz Lang, Billy Wilder, Robert Siodmak.

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