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FAZ.NET-Bildergalerie : Vor 60 Jahren ging der Käfer in Serie

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Liebhaberstück - hier als Kartoffelkäfer Bild: picture-alliance / dpa

Im Dezember 1945 begann inmitten von Kriegstrümmern die Serienproduktion des VW-Käfer. 1978 ging das letzte Exemplar in Deutschland vom Band, vor zwei Jahren war auch in Mexiko Schluß. Ein kurzer Blick zurück.

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          Wehmütiges Jubiläum bei Volkswagen: Vor 60 Jahren, am 27. Dezember 1945, begann inmitten von Kriegstrümmern die Serienproduktion des VW-Käfer.

          Bis Jahresende liefen 54 Stück vom Band. Der Käfer entwickelte sich zu einem der größten Erfolge der Autoindustrie weltweit, bis zur Produktionseinstellung 2003 fuhren 21,5 Millionen Stück aus den Werkshallen.

          1947 die ersten fünf Käfer exportiert

          Im Jahr 1945 stand die Autofabrik in Wolfsburg unter der Verwaltung der britischen Armee, die schon im August 20.000 Wagen bestellt hatte. Trotz der Mangelwirtschaft verließen 1946 rund 10.000 Volkswagen die Werkshallen in Wolfsburg.

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          Die Briten, die bis Oktober 1949 die Treuhänderschaft über die Fabrik ausübten, ermöglichten Volkswagen den Einstieg in das Exportgeschäft, als im August 1947 die ersten fünf Limousinen in die Niederlande geliefert werden konnten.

          1978 Produktion in Deutschland eingestellt

          Nach der Währungsreform und dem Übergang in marktwirtschaftliche Verhältnisse legte die Fertigung deutlich zu. Das später Käfer genannte Fahrzeug machte zusammen mit dem seit März 1950 gebauten Lieferwagen Volkswagen zum Symbolunternehmen des deutschen Wirtschaftswunders. 1955 feierte die Belegschaft den Bau des millionsten Käfers.

          Nachdem 1974 in Wolfsburg und 1978 in Emden die Käferfertigung eingestellt worden war, liefen die Montagebänder zuletzt noch in Mexiko, bis auch dort am 30. Juli 2003 der letzte der 21.529.480 Wagen vom Band lief.

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