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Online-Shopping : Paketbranche macht fast 19 Milliarden Euro Umsatz

  • Aktualisiert am

Ein Mitarbeiter in einem Paketzentrum der Deutschen Post. Bild: ZB

Die Kauffreude der Deutschen freut nicht nur die entsprechenden Händler, sondern auch die Paketbranche. Deren Umsatz stieg auch 2019 und zwar deutlich.

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          Für die Paketbranche ist der boomende Online-Handel ein dankbarer Trend, der die Umsätze weiter wachsen lässt. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Dienstleister in Deutschland 18,78 Milliarden Euro, zeigen Zahlen der Bundesnetzagentur, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Die Tendenz ist seit Jahren steigend: Im Jahr zuvor lagen die Gesamterlöse noch bei 17,66 Milliarden Euro. Den größten Zuwachs gibt es bei Paketen. Express- und Kurierlieferungen, die auch in den Umsatz einfließen, stagnieren weitgehend auf ähnlichem Niveau.

          Marktbeherrschend in der Branche ist die Deutsche Post mit einem Anteil von rund 70 Prozent. Wettbewerber sind Hermes, UPS oder DPD. Ein erst zum Jahresbeginn eingeführtes Paketporto nahm die Post in dieser Woche auf Druck der Bundesnetzagentur zurück. Die Behörde kritisierte die erhöhten Preise im Sinne des Wettbewerbs als überzogen. Ab Mai gelten somit für Privatkunden wieder die gleichen Paketpreise wie zuvor.

          Als Begründung für die Preiserhöhung hatte es von der Post geheißen: Die Kosten für Personal und Transport seien gestiegen. Bei den unterschiedlichen Arten von Paketen fiel die Anhebung verschieden aus. Ein bis zu 2 Kilo schweres, mittelgroßes Päckchen innerhalb Deutschlands kostet in der Filiale nun 4,79 Euro, zuvor waren es 4,50 Euro. Der Versand eines 10-Kilo-Pakets verteuerte sich um einen Euro auf 10,49 Euro. Im Durchschnitt stiegen die Preise um drei Prozent. Günstiger kommt weg, wer seine Pakete online frankiert. Zuletzt hatte der Konzern seine Paketgebühren 2017 angehoben.

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