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F.A.Z.-Rangliste : Die vielen Tausend Angestellten der Familienunternehmen

Das deutsche Familienunternehmen mit den meisten Beschäftigten ist trotz des Abgas-Skandals weiterhin Volkswagen. Bild: dpa

Sie schaffen unzählige Arbeitsplätze, machen riesige Geschäfte und sind die Stütze der deutschen Wirtschaft: Unternehmen, die von Familien geführt werden. Eine Herausforderung ist für sie alle gleich.

          Von Familien geführte Unternehmen bleiben eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft. Gelegentlich geht unter, wie viele Arbeitsplätze sie schaffen, wie viel Geschäft sie machen und welche teils großen Konzerne nach wie vor familiengeführt sind.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Und auch, dass sie nach wie vor wachsen: Die Autozulieferer Bosch und ZF Friedrichshafen beispielsweise haben durch Zukäufe ihre Stellung als führende Unternehmen ihrer Branche ausgebaut. Bosch ist damit unter die zehn umsatzstärksten deutschen Unternehmen aufgerückt und hat den Einzelhandelskonzern Metro daraus verdrängt, wie eine Auswertung ergibt, die von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ seit dem Jahr 1959 regelmäßig erstellt wird.

          Die deutschen Familienunternehmen müssen sich nicht verstecken vor den großen börsennotierten Konzernen - weder wenn es um Arbeitsplätze geht noch um Umsatz oder Gewinn. Europas größter Autokonzern Volkswagen gehört wesentlich den Familien Porsche und Piech und beschäftigt auf der ganzen Welt rund 610.000 Mitarbeiter - zum Vergleich: Frankfurt am Main hat knapp 720.000 Einwohner. Die Einzelhandelskette Lidl hat 375.000 Angestellte und ist damit der zweitgrößte Arbeitgeber unter den Familienunternehmen.

          Die größte Herausforderung für alle Unternehmen, ganz gleich ob von Familien geführt und börsennotiert, ist wiederum gleich: Sie müssen die digitale Vernetzung bewältigen (Industrie 4.0).

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