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Frankfurter Allgemeine Zeitung : F.A.Z. mit erfreulicher Geschäftsentwicklung

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Die Zwillinge wachsen: Der F.A.Z. Tower im Frankfurter Europaviertel nimmt Gestalt an. Bild: Martin Albermann

Steigende Auflagen der Zeitungen belegen das Interesse an Qualitätsjournalismus. Das rasch wachsende Digitalgeschäft trägt mit 35 Prozent zum Ergebnis bei.

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          Eine erfreuliche Entwicklung hat das Geschäft der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH sowohl im Geschäftsjahr 2020 als auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres genommen. Trotz des wegen der Pandemie schwierigen Umfelds haben die Erlöse im vergangenen Jahr mit 225,7 Millionen Euro die Erwartungen übertroffen; zum guten Ergebnis hat aber auch eine konsequente und weiterhin notwendige Kontrolle der Kosten beigetragen. Ein dynamisches Wachstum des Digitalgeschäfts verband sich mit einer beachtlichen Resilienz des traditionellen Printgeschäfts. Daher konnte die F.A.Z zum 1. Juli 2021 die Gehälter ihrer Mitarbeiter erhöhen und zusätzlich im Dezember 2020 wie im Juni 2021 eine Corona-Sonderprämie ausschütten. Im Unterschied zu vielen anderen Medienhäusern hatte die F.A.Z. im vergangenen Jahr keine Kurzarbeit angemeldet.

          Die Fortschritte der digitalen Transformation des Geschäftsmodells zeigen sich unter anderem in einer regen Nachfrage nach dem Bezahlangebot F+, das Zugang zu den hinter einer Zahlschranke befindlichen Artikeln sowie die kostenfreie Nutzung der Vorlesefunktionen in den Apps „FAZ.NET“ und „F.A.Z. Der Tag“ bietet. Die Zahl der Abonnenten mit Festbezug von F+ ist im vergangenen Jahr von 34.400 auf 62.500 gestiegen. Der erfreuliche Aufwärtstrend setzte sich in diesem Jahr fort: Ende Juni 2021 belief sich die Zahl der Abonnenten auf 71.700. Auch die digitalen Ausgaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung verzeichneten Zuwächse. Insgesamt zählte die F.A.Z. zur Jahresmitte mehr als 180.000 digitale Abonnements.

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          Sehr gut entwickelt hat sich auch das Interesse an dem unter der Bezeichnung „Frühdenker“ an Werktagen versendeten und überarbeiteten „Newsletter für Deutschland“, der mit gut 133.000 Versendungen zu den auflagenstärksten Newslettern in Deutschland zählt. Dieser Newsletter kann zunächst drei Monate kostenlos bezogen werden; wer ihn danach weiterlesen möchte, muss ein digitales Abonnement für F.A.Z., F.A.S. oder F+ abschließen. Damit verbindet sich eine Abkehr von der in der Medienwelt geläufigen Praxis, Newsletter unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Die übrigen, ebenfalls überarbeiteten Newsletter kommen auf rund 170.000 Versendungen. Das Flaggschiff unter den zwölf Podcasts, der „Podcast für Deutschland“, erfreut sich einer steigenden Nachfrage. Ebenfalls gerne gehört werden die Themenpodcasts, darunter „Einspruch“, „Digitec“, „Wissen“, „Gesundheit“ sowie „Finanzen und Immobilien“. Nutzern von Smartphones stellt die F.A.Z. Audioinhalte für das Auto über Apple CarPlay und Android Auto zur Verfügung. Nach einer Registrierung in der App und der Verbindung des Smartphones mit dem Auto ist das Abspielen von News sowie der F.A.Z.-Podcasts möglich. In den kommenden Monaten wird die F.A.Z. weitere digitale Produkte auf den Markt bringen.

          Im vergangenen Jahr trug das Digitalgeschäft mit 21 Prozent zum Umsatz der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH bei; in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ist dieser Anteil weiter auf 25 Prozent gestiegen. Auf das Digitalgeschäft entfallen mittlerweile schon 35 Prozent des Unternehmensergebnisses. Aber auch die Entwicklung des traditionellen Geschäfts belegt das Bedürfnis vieler Leser nach Qualitätsjournalismus gerade in bewegten Zeiten, in denen die Menschen nach zuverlässiger Information und nach Orientierung und Einordnung suchen.

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