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F.A.Z. exklusiv : Grüne für Gehaltsgrenze bei der Deutschen Bahn

  • Aktualisiert am

Der neue Bahnchef Richard Lutz Bild: dpa

Die Grünen fordern eine Obergrenze für das Gehalt des neuen Bahnchefs Richard Lutz. Ihr Fraktionschef erklärt in der F.A.Z., wieso er das sinnvoll findet.

          Die Grünen fordern eine Obergrenze für das Gehalt des neuen Bahnchefs Richard Lutz, den der Bahn-Aufsichtsrat an diesem Mittwoch bestellen will. „Das Gehalt des Chefs des staatseigenen Unternehmens Deutsche Bahn wird komplett von der Allgemeinheit getragen“, sagte der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. „Deshalb sollte es auch hier bei der Deutschen Bahn als Vorbildfunktion eine Begrenzung geben.“

          Lutz' künftiges Gehalt soll dem Vernehmen nach nicht geringer ausfallen als das seines Vorgängers Rüdiger Grube. Dieser kam im Jahr 2015 auf 900.000 Euro Grundgehalt und rund 540.000 Euro Boni.

          Hofreiter sagte der F.A.Z., die Grünen forderten schon seit langem, „dass Gehälter ab einer halben Million Euro pro Jahr künftig nicht mehr vom Konzern steuerlich abgesetzt werden können“. Mit seiner Forderung nach einem Gehaltsexempel setzt Hofreiter die SPD erheblich unter Druck.

          Denn in der großen Koalition hatte sich diese in den vergangenen Wochen besonders stark mit der Forderung nach einer Begrenzung der steuerlichen Absetzbarkeit von Managergehältern profiliert und sich damit in dieser Frage auf die Seite der Grünen gestellt. Ohne Abstimmung mit der Union, die in dieser Frage gespalten ist, legte die SPD-Bundestagsfraktion einen eigenen Gesetzentwurf dazu vor.

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