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F.A.Z. exklusiv : Giffey will Frauenquote für Bahn und Co.

Justizministerin Christine Lambrecht und Familienministerin Franziska Giffey bei einem Pressetermin in Berlin (Archivbild) Bild: AP

Staatsbetriebe sollten mit gutem Beispiel vorangehen, sagen Familienministerin Giffey und Justizministerin Lambrecht – und fordern eine Frauenquote für die Unternehmen im Bundesbesitz.

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          Wenn es nach den Plänen von Familienministerin Franziska Giffey und Justizministerin Christine Lambrecht (beide SPD) geht, nehmen die wichtigsten Unternehmen im Alleineigentum des Bundes in Sachen Gleichstellung künftig eine Vorbildfunktion ein. Bis Ende des Jahres 2025 sollen in deren wichtigsten Führungspositionen zu 50 Prozent Frauen sitzen. Das geht aus dem Referentenentwurf zum zweiten Führungspositionengesetz hervor, der der F.A.Z. vorliegt.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Um das Ziel zu erreichen, soll die Vorgabe im Bundesgleichstellungsgesetz verankert werden, dessen Geltungsbereich auf die 24 wichtigsten Bundesunternehmen ausgeweitet werden soll, deren Alleineigentümer der Bund ist. Dazu gehören etwa die Deutsche Bahn AG und ihre Tochtergesellschaften, die Bundesdruckerei und die Deutsche Flugsicherung DFS. Auch einige Unternehmen der Bundeswehr gehören dazu, etwa der Fuhrpark und die Panzerwerke der Heeresinstandsetzungslogistik (HIL). Die Zielvorgabe solle nicht nur für die Vorstands- und Aufsichtsratsgremien gelten, sondern auf jeder einzelnen Führungsebene in jeder Dienststelle, heißt es im Entwurf. Von den sieben Bahn-Vorständen sind derzeit fünf Männer, darunter der Vorstandsvorsitzende.

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