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F.A.S. exklusiv : BMW-Oberaufseher rüffelt seinen Vorstand

  • Aktualisiert am

Norbert Reithofer war selbst einmal Vorstandschef von BMW - nun führt er den Aufsichtsrat an. Bild: dpa

„Wir müssen als BMW die Nummer Eins sein.“ Aufsichtsratschef Norbert Reithofer hat den Top-Managern des Autoherstellers regelrecht die Leviten gelesen, hat die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung erfahren.

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          Beim Autohersteller BMW wächst der Druck auf Vorstandschef Harald Krüger. Nachdem Konkurrent Daimler die Bayern im vergangenen Jahr 2016 bei den Absatzzahlen überrundet hat, hat der Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Reithofer nun laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in einer Brandrede erhöhte Anstrengungen vom Management gefordert.

          Sie sollten sich gar nicht erst ans Verlieren gewöhnen, habe Reithofer den obersten Führungskräften während einer internen Veranstaltung eingeschärft. Der Aufsichtsratsvorsitzende habe den BMW-Topmanagern regelrecht die Leviten gelesen, schreibt die F.A.S. und beruft sich auf Augenzeugen.

          „Wir müssen als BMW die Nummer Eins sein“, verlangte Reithofer. Der Rüffel des Aufsichtsratsvorsitzenden erfolgte demnach mit Wissen und Billigung des Großaktionärs, der Familie Quandt. Diese will BMW ebenfalls unbedingt an der Spitze der Automobilindustrie sehen. Wie die F.A.S. weiter berichtet, arbeitet BMW-Vorstandschef Krüger bereits an einem „Angriffsplan“, um verlorenes Terrain zurück zu erobern.

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