https://www.faz.net/-gqe-8yb3n

EY-Studie : Deutsche Autohersteller haben die höchsten Gewinnmargen

  • Aktualisiert am

BMW hat die höchste Gewinnmarge aller Autohersteller. Bild: dpa

BMW und Daimler behalten mehr als 10 Prozent ihres Umsatzes ein, geht aus einer neuen EY-Studie hervor. Und stärker gestiegen als bei den Konkurrenten ist ihr Gewinn auch.

          Deutsche Autobauer sind auch bei der Gewinnmarge spitze: BMW lag im ersten Quartal dieses Jahres mit 11,3 Prozent auf Platz eins, Daimler mit 10,3 Prozent auf Platz drei und Volkswagen mit 7,8 Prozent auf Platz vier, wie eine am Montag veröffentlichte Analyse der Unternehmensberatung EY ergab. Auf Platz zwei landete demnach der japanische Autokonzern Suzuki mit 10,8 Prozent. Die Gewinnmarge zeigt, welchen Anteil am Umsatz ein Unternehmen tatsächlich als Gewinn einbehalten kann.

          Bei der Gewinnentwicklung hätten die deutschen Autokonzerne zu Jahresbeginn „einen Gang hochgeschaltet“, erklärte EY. Der operative Gewinn von VW, Daimler und BMW sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut ein Drittel gestiegen – bei den japanischen Konkurrenten seien es nur drei Prozent gewesen, bei den amerikanischen Konzernen gab es sogar einen Rückgang um sieben Prozent.

          EY untersuchte die Finanzkennzahlen der 16 größten Autokonzerne weltweit. Beim Absatz und Umsatz lag Toyota vorn. Der Weltmarktführer verkaufte im ersten Quartal die meisten Autos, danach folgten VW und die Noch-Opel-Mutter General Motors (GM). Damit setzte Toyota umgerechnet 61 Milliarden Euro um – bei VW waren es 56 Milliarden Euro, bei Daimler 39 Milliarden.

          EY erklärte, die starke Gewinnentwicklung könnte sich als Segen erweisen: „Die Autobauer müssen Milliarden in Digitalisierung ihrer Produktion, ihres Vertriebs und ihrer Geschäftsmodelle investieren. Sie investieren in neue Technologien, um die Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeuge zu senken.“ Zusätzlich stünden sie vor der Aufgabe, die Produktpalette und die Produktionsanlagen auf die Elektromobilität vorzubereiten.

          Weitere Themen

          Mietspiegel soll neu berechnet werden

          Kabinettsbeschluss : Mietspiegel soll neu berechnet werden

          117 Millionen Euro sollen Mieter durch diesen Kabinettsbeschluss sparen. Ob das so kommt, ist aber ungewiss – der Mieterbund hält die Maßnahme für nicht ausreichend. Mietern schaden könnte auch noch etwas anderes.

          Der „gelbe Schein“ wird verschwinden

          Digitale Krankschreibung : Der „gelbe Schein“ wird verschwinden

          Es geht um Millionen Zettel: Das Kabinett hat heute die Abschaffung der Krankschreibung auf Papier beschlossen. Außerdem steigen die Hartz-4-Sätze, Paketzustellern soll geholfen und überflüssige Bürokratie abgeschafft werden. Wir zeigen, was die Beschlüsse bringen.

          Topmeldungen

          Dr. Ruth Gomez arbeitet  im universitären Kinderwunschzentrum in Mainz als Pränataldiagnostikerin.

          Spezielles Verfahren : Einzige Chance auf ein gesundes Kind

          In der Mainzer Universitätsklinik sind zum ersten Mal Babys nach einer Präimplantationsdiagnostik auf die Welt gekommen. In das ethisch umstrittene Verfahren setzen verzweifelte Paare ihre ganze Hoffnung.
          Bald nicht mehr vonnöten: Eine gelbe Krankschreibung.

          Digitale Krankschreibung : Der „gelbe Schein“ wird verschwinden

          Es geht um Millionen Zettel: Das Kabinett hat heute die Abschaffung der Krankschreibung auf Papier beschlossen. Außerdem steigen die Hartz-4-Sätze, Paketzustellern soll geholfen und überflüssige Bürokratie abgeschafft werden. Wir zeigen, was die Beschlüsse bringen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.