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Wirecard-Skandal : Das Schattenreich des Jan Marsalek

Betrug in Milliardenhöhe: Mit diesen Fahndungsplakaten wird der flüchtige Wirecard-Manager Jan Marsalek international gesucht Bild: CLEMENS BILAN/EPA-EFE/Shuttersto

Jan Marsalek ist untergetaucht, die anderen Wirecard-Vorstände sitzen in Untersuchungshaft. Aber wo steckt ihr Vermögen? Eine Spur führt zu einer Villa in München.

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          Hinter einer Mauer aus Efeu, völlig uneinsehbar, liegt das herrschaftliche Anwesen, das als „Villa von Jan Marsalek“ zu Berühmtheit kam, gelegen in der Prinzregentenstraße Nummer 61 in München. Eine Eins-a-Lage. Hier hat der untergetauchte Wirecard-Vorstand Marsalek über Jahre hinweg Hof gehalten, hat mit dubiosen Gästen den Aufbau einer Söldnertruppe in Libyen ausgeheckt und junge Gründer mit betuchten Investoren bekannt gemacht.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wie so oft in dem Skandalfall blieb auch hier undurchschaubar, für wen und mit welchen Interessen der Österreicher unterwegs war – ob als Privatmann, für den Dax-Konzern Wirecard oder für russische Geheimdienste. Ebenfalls zweifelhaft war: Woher kamen die dicken Geldbündel, die er stets in den Taschen trug? Feudal ging es jedenfalls zu, und geheimnistuerisch.

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