https://www.faz.net/-gqe-8hlsp

Ex-VW-Chef Pischetsrieder : 50 Millionen Euro Verdienst nach der Ablösung

  • Aktualisiert am

Bernd Pischetsrieder Bild: dpa

Nach seiner Ablösung als VW-Chef soll Bernd Pischetsrieder weiter Gehalt bekommen haben. Fünf Jahre lang. Für wenig Arbeit.

          Der ehemalige VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder soll auch nach seiner Ablösung jahrelang ein Millionengehalt bekommen haben. Laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ summiert sich das Gehalt in fünf Jahren auf 50 Millionen Euro. Es geht um die Zeit von der Ablösung Pischetsrieders im November 2006 bis zum Auslaufen seines Vertrags im April 2012. Der Vertrag war erst kurz vor der Ablösung verlängert worden. Der Aufsichtsrat hatte sich damals dagegen entschieden, Pischetsrieder eine Abfindung zu zahlen.

          Pischetsrieders Gehalt sei in jener Zeit ähnlich hoch gewesen wie das seines Nachfolgers Winterkorn, der schon im Amt war, heißt es in dem Bericht. Pischetsrieder habe für dieses Geld ein bis zwei Tage im Monat für Volkswagen gearbeitet. Die „Bild am Sonntag“ zitiert ungenannte Personen aus Pischetsrieders Umfeld damit, der Geschasste habe sich damit an VW-Patriarch Ferdinand Piëch rächen wollen.

          Pischetsrieder selbst wollte sich gegenüber der „Bild am Sonntag“ zu dem Bericht nicht äußern.

          Weitere Themen

          Kinder-Camps als Geldanlage

          Ärger für Trump : Kinder-Camps als Geldanlage

          Die Abschiebe-Camps der Trump-Regierung sorgen seit Monaten für Kritik. Die privaten Betreiber verdienen mehr Geld, weil mehr Migranten festgehalten werden. Auch Trumps ehemaliger Stabschef John Kelly nutzt die Gunst der Stunde zum Geldmachen.

          Elon Musk will dem Mensch ans Hirn Video-Seite öffnen

          Neue Form der Kommunikation? : Elon Musk will dem Mensch ans Hirn

          Über implantierte Drähte und eine kabellose Verbindung will der Start-up-Unternehmer das menschliche Gehirn mit einem Interface außerhalb des Körpers verbinden. So soll eine neue Form der Kommunikation möglich werden.

          Topmeldungen

          Missbrauchsfall Lügde : Angeklagter zu Bewährungsstrafe verurteilt

          Der Mann soll nicht direkt an dem Missbrauch beteiligt gewesen sein, sondern per Webcam zugeschaltet. Ein Gutachter hatte ihn für voll schuldfähig erklärt. Die Vorsitzende Richterin nannte die Taten „schäbig und menschenverachtend“.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.