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Evonik-Vorstandschef Kullmann : „Deutschland muss endlich aufwachen“

  • -Aktualisiert am

Christian Kullmann ist großer Befürworter der neuen Gaspipeline North Stream 2. Bild: dpa

Die Debatte über die Gasversorgung hält Christian Kullmann für falsch. Im Interview erklärt der Evonik-Chef, warum die Pipeline Nord Stream 2 nötig ist – und warum Borussia Dortmund kein Randgeschäft ist.

          7 Min.

          Herr Kullmann, Evonik produziert auch in der Türkei. Machen Sie sich angesichts der dortigen Entwicklung große Sorgen um Ihre Investitionen?

          Sven Astheimer

          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Die Türkei ist für uns ein interessanter Markt. Wir haben dort ein Joint-Venture, in dessen Ausbau wir jetzt weiter investieren. Gleichwohl beunruhigt mich die aktuelle Wirtschafts- und Währungskrise. Mit unserem multilateralistischen Verständnis von Wirtschaft und Gesellschaft muss man es ausgesprochen kritisch sehen, wie die amerikanische und die türkische Regierung miteinander umgehen. Dass ein Konflikt um einen inhaftierten Geistlichen in wirtschaftliche Strafmaßnahmen mündet, halte ich für irritierend und unangemessen in der Sache.

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