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Flüge fallen aus : Eurowings startet Warnstreik in Düsseldorf

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Am Boden: Eurowings-Maschinen am Dienstagmorgen in Düsseldorf. Bild: dpa

Die Angestellten von Eurowings wollen verlässliche Dienstzeiten – und streiken dafür nun. Passagiere in Düsseldorf müssen sich auf ausfallende Flüge einstellen.

          Am Düsseldorfer Flughafen haben Eurowings-Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. Schon am frühen Dienstagmorgen habe es eine gute Beteiligung an dem Warnstreik gegeben, sagte Gewerkschaftssprecher Volker Nüsse von Verdi. „Wir sind ganz entschlossen und kämpferisch.“ Im Tarifstreit mit der Lufthansa-Tochter hatte die Gewerkschaft die Flugbegleiter der Airlines Eurowings und LGW zu einem Streik von 4.30 Uhr bis 12.30 Uhr aufgerufen. Sie hatte die Aktion am Montagabend angekündigt.

          Eurowings-Passagiere müssen sich deshalb am Dienstag auf Flugausfälle einstellen. Die Fluggesellschaft riet den Fluggästen, sich rechtzeitig am Flughafen einzufinden, da es zu Verzögerungen beim Check-in und im Sicherheitsbereich kommen könne.

          Gewerkschaft: „Weigerungshaltung“ der Arbeitgeber

          Laut einem Flughafen-Sprecher sind 14 Flüge betroffen, bei Eurowings war indes am Montagabend von 18 Flügen die Rede gewesen. Die Kunden seien vorab informiert worden, die Ticketschalter wurden zur Sicherheit dennoch mit mehr Mitarbeitern als sonst besetzt. Der Flughafen berief zudem einen Krisenstab ein. „Wir helfen, wo wir können“, so der Sprecher.

          Anzeigetafel im Düsseldorfer Terminal am Dienstagmorgen.

          Verdi reagiere mit dem Warnstreik auf die Weigerungshaltung der Arbeitgeber in den laufenden Tarifverhandlungen, erklärte die Gewerkschaft. Sie fordert unter anderem verlässliche Dienstpläne, Arbeits- und Bereitschaftszeiten, aber auch einen schlagkräftigen Betriebsrat. Eurowings lehne dies ab und ändere Arbeitszeiten ohne tarifliche Grundlage, klagt die Gewerkschaft.

          Die Fluggesellschaft verurteilte ihrerseits das Vorgehen der Gewerkschaft. Der Streikaufruf erfolge, obwohl die Fluggesellschaft bereits die nächsten Gesprächstermine mit Verdi vereinbart habe. „Dieses Verhalten ist für niemanden mehr nachvollziehbar“, teilte das Unternehmen mit.

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