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Digitalisierung : AT&S sucht 10 000 Mitarbeiter

  • Aktualisiert am

Digitalisierung und Elektrifizierung treiben das Wachstum für die Branche voran.

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          ela. Wien ⋅ Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S trotzt mit rasantem Wachstum dem Krieg in der Ukraine und damit verbundenen hohen Energiepreisen. Das Management stellt 10 000 neue Beschäftigte in den kommenden drei Jahren ein, wie der Vorstandsvorsitzende Andreas Gerstenmayer am Dienstag anlässlich der Bilanzvorlage ankündigte. Mit den angekündigten Neueinstellungen würde sich der Mitarbeiterstand von derzeit rund 13 000 fast verdoppeln.

          Große Wachstumstreiber für den nach eigenen Angaben führenden Anbieter von Substraten für integrierte Schaltkreise in Europa sind die Digitalisierung und Elektrifizierung. Der Mikroelektronikhersteller errichtet ein neues Werk in Malaysia, in dem nötige Substrate produziert werden sollen. Substrate sind hochminiaturisierte Leiterplatten und Schnittstellen für Mikrochips in Mobiltelefonen, Laptops oder Servern. Investiert werden dafür 1,7 Milliarden Euro. Darüber hinaus wird die chinesische Fabrik in Chongqing weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2023/24 sollen alle drei Linien mit der vollen Kapazität produzieren. Dafür nimmt AT&S insgesamt 1,2 Milliarden Euro in die Hand. Am heimischen Standort in Leoben investiert die Firma eine halbe Milliarde Euro. Dazu kommen jährliche Investitionen von 150 Millionen Euro, die in bestehende Fabriken fließen.

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