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EU–Abgasnorm : „Das Ende der Motoren-Massenfertigung“

Ein Teil des Industriestandorts Deutschland: Porsche-Produktion in Leipzig Bild: dpa

Die Europäische Kommission will mithilfe einer neuen Abgasnorm den Emissionsausstoß deutlich senken. Doch Maschinenbauer mahnen: Reguliert die EU zu scharf, gehen 500.000 Arbeitsplätze verloren.

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          Bis Ende dieses Jahres will die Europäische Kommission einen Vorschlag für neue Regeln für die künftige Abgasnorm Euro 7 vorlegen, die von der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts an für neu auf den Markt kommende Personenkraftwagen gelten soll. Das Ziel ist es, den Ausstoß von Luftschadstoffen gegenüber der aktuellen Norm Euro 6 weiter zu verringern und Richtung null zu bringen. Zwar gibt es für den Kommissionsvorschlag zur Euro-7- Norm bisher noch nicht einmal einen ersten Entwurf. Zudem können das Europaparlament und die Mitgliedstaaten den Vorschlag noch grundlegend ändern, bevor sie ihn annehmen. Gleichwohl hagelte es aus der Autoindustrie schon Kritik, als im vergangenen Jahr ein Beratergremium der Kommission zwei strikte Szenarien für die neuen Grenzwerte für Schadstoffe wie dem gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxid präsentiert hatte.

          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.
          Martin Gropp
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Laut der Branche kommen diese Szenarien einem Verbot von Benziner und Diesel gleich. Die dort vorgesehenen Grenzwerte seien so streng, dass sie mit Verbrennungsmotoren technisch kaum oder nur zu viel zu hohen Kosten zu erreichen seien. Die Kommission stellt das gar nicht in Frage, betont aber, dass das Gremium auch andere mildere Szenarien entworfen habe und auch diese nicht vom Tisch seien. Sie stehe im „intensiven Dialog“ mit der Autoindustrie und werde ohnehin bis Juni zunächst eine umfassende Folgenabschätzung der Pläne vornehmen.

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